PROFIL
Das Maecenata Institut für Philanthropie und Zivilgesellschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin
Das Institut gründet seine Arbeit auf der Erkenntnis, dass die Zivilgesellschaft neben Staat und Markt zu den entscheidenden Handlungsfeldern im öffentlichen Raum gehört. Von einer gestärkten Zivilgesellschaft
gehen entscheidende Impulse für unsere Gesellschaft aus. Der Beitrag
selbstermächtigter Bürger und ihrer durch Engagement und Freiwilligkeit
bestimmten Organisationen hat eine lange Tradition und ein großes
Potenzial. Dies öffentlich bewusst zu machen und zu der notwendigen,
bisher vernachlässigten Grundlagenarbeit beizutragen, ist die Aufgabe
des Instituts.
Das Institut vertritt nicht die Eigeninteressen der
zivilgesellschaftlichen Akteure, sondern setzt sich
wissenschaftlich-kritisch mit diesen auseinander. Es versucht, den
öffentlichen Diskurs zu befördern und eine stärkere Durchdringung von
Forschung, Lehre, Politik und Praxis mit dieser Thematik in Gang zu
setzen.
Als privat finanzierte, als An-Institut akademisch akzeptierte und
eingebundene Forschungs-, Lehr-, Informations- und
Politikberatungseinrichtung ist das Institut ein Modell eines
innovativen Wissenschaftsbetriebs. Es ist wesentlicher Teil eines
Kompetenzzentrums für das Stiftungswesen und andere Subsektoren des
Dritten Sektors.
Arbeitsschwerpunkte des Maecenata Instituts
Das Maecenata Institut widmet sich der Forschung und Lehre zu Themen
der Zivilgesellschaft, es vermittelt relevante Forschungsergebnisse in
die Öffentlichkeit und in die Politik. Das Institut versteht sich als
unabhängiger, sozialwissenschaftlicher und dabei interdisziplinär
orientierter Think Tank.
Die Arbeitsschwerpunkte des Instituts sind :
-
Bürgerschaftliches Engagement
- Zivilgesellschaft / Dritter Sektor
- Philanthropie / Stiftungswesen
- Das Verhältnis der Zivilgesellschaft zu Staat und Wirtschaft
Aktivitäten
Das Institut bearbeitet in einzelnen Projekten u.a. die folgenden Themen:
- Rahmenbedingungen zivilgesellschaftlicher Organisationen
- Die Reformagenda des Dritten Sektors
- Zivilgesellschaft im transkulturellen und transnationalen Kontext
-
Stiftungsforschung
- Corporate Citizenship
- Entwicklung von Lehrinhalten für Führungskräfte in zivilgesellschaftlichen Organisationen
Das Institut arbeitet eng mit Hochschulen und anderen Einrichtungen im In- und Ausland zusammen (Netzwerk ).
In der Reflexion über ausländische Erfahrungen, als Partner in
transnationalen komparativen Projekten und im Rahmen des
internationalen Austauschs haben Mitarbeiter des Instituts auf der
Basis eigener Forschungsarbeit und Sprachfertigkeiten insbesondere zu
folgenden Ländern und Regionen Kompetenz erworben: Deutschland;
Europäische Union, v.a. Frankreich, Großbritannien, Italien,
Österreich, Polen, Ungarn, Tschechische Republik; Schweiz und
Liechtenstein; Russland; USA; China.
Das interdisziplinäre Forschungscollegium fördert durch Rat und
Austausch junge Wissenschaftler, die an Themen arbeiten, die
Philanthropie, bürgerschaftliches Engagement und die Zivilgesellschaft
betreffen.
Das Institut sammelt und archiviert Informationen aller Art über die
Zivilgesellschaft / den Dritten Sektor im Allgemeinen und seine
Organisationen, vor allem über das Stiftungswesen. Das
Informationscentrum umfasst Bücher, Zeitschriften, unveröffentlichte
Materialien und elektronische Informationen. Die Datenbank der
deutschen Stiftungen ist im Internet verfügbar; Statistiken zum
deutschen Stiftungswesen werden als kleinere Studien oder in Buchform veröffentlicht
(Publikationen ).
Das Institut organisiert Colloquien, Foren und Symposien, um den Dialog
zwischen Theorie und Praxis zu fördern und um Themen und Ergebnisse
interdisziplinärer Zivilgesellschaftsforschung zu verbreiten.
Transparenz der Arbeit ist ein Prinzip des Instituts. Ergebnisse und
Zwischenergebnisse, Protokolle von Diskussionsveranstaltungen usw.
werden der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. An der
Publikationsarbeit beteiligen sich alle Mitarbeiter sowie
wissenschaftliche Partner, Gäste, Forschungscollegiaten und Praktikanten.
|